In diesem Jahr werden wieder 6 Klassen teilnehmen.
Vom achtsamen Gehen: Unser Handabdruck auf der Erde
Wenn wir durch die Natur wandern, hinterlassen wir immer Spuren. Es ist der unsichtbare Pfad unseres Daseins – unser ökologischer Fußabdruck. Oft ist dieser Fußabdruck schwerer, als uns bewusst ist; er erzählt davon, was wir verbrauchen und was wir der Erde entnehmen.
Müll in der Landschaft ist ein sichtbares Zeichen für ein Vergessen: Wir haben vergessen, dass wir Teil eines großen, lebendigen Ganzen sind. Wenn wir gemeinsam ausschwärmen, um Müll zu sammeln, tun wir dies, um das Gleichgewicht wieder ein wenig herzustellen. Es ist der Versuch, unseren Fußabdruck durch einen bewussten „Handabdruck“ zu verwandeln.
Indem wir uns bücken, um das aufzuheben, was achtlos weggeworfen wurde, heilen wir eine kleine Wunde in der Natur. Wir erkennen an, dass wir Menschen es sind, die durch ihren Lebensstil Spuren hinterlassen, und übernehmen die Verantwortung dafür. Es geht nicht nur darum, den Wald von Plastik zu befreien, sondern auch darum, unser eigenes Bewusstsein zu klären.
So wird das Müllsammeln zu einer Übung der Achtsamkeit. Wir helfen der Erde, wieder frei zu atmen, und lernen dabei selbst, in Zukunft leichtere, behutsamere Schritte auf diesem Planeten zu gehen.




